Privater Fan Blog zu Bud Spencer und Terence Hill

Beiträge mit Schlagwort ‘Video’

Homodance – Sinnloses nebenbei

Nachdem uns Mr.Spank vor kurzem auf einen Albtraum über 6:11 Minuten geschickt hat: Funky Sunday, möchte ich dem gerne auch eine kleine Entdeckung aus Bereich SEHR WICHTIG und UNBEDINGT ANSEHEN hinzufügen.

Vollkommen Wertungsfrei und auch Sinnfrei.

Auf eigene Gefahr: Homodance

Filmperlen: Zatoichi-Der blinde Samurai 2003

Hier wieder eine meiner Filmperlen, diesmal geht es zum japanischen Kino. Das ist nicht jedermans Sache und auch nicht immer leicht zu verdauen -an dieser Stelle möchte ich Old Boy erwähnen- aber hier mache ich es einfach.

Zatoichi – Der blinde Samurai ist ein s.g. Jidai-geki-Film, das bedeutet grob übersetzt Historienfilm. Der Film ist eine Art Fortsetzung der in den 60er Jahren begonnenen Filmreihe um die Figur des blinden Samurais Zatoichi. Der Film wurde von japanischen Kult-Regisseur Takeshi Kitano(Hana-bi u. Battle Royal) gedreht, der auch gleichzeitig die Hauptrolle spielt.

Inhalt:

Der blinde Wanderer Zatoichi zieht durch das Japan des 19. Jahunderts und verdient sich seinen Unterhalt als Masseur und beim Würfelspiel. Eines Tages kommt er in ein Bergdorf, dies ist fest in der Hand der Ginzo-Gang, die den kampfstarken Ronin Hattori als Gefolgsmann anheuern. Damit sind sie fast unbesiegbar.

Er kommt bei einer Bäuerin unter, deren spielsüchtigen Neffen lernt er beim Glückspiel kennen. Dort gewinnt Zatoichi immer, da er am Klang der Würfel erkennt ob diese gerade oder ungerade sind.

Nach einem gewonnenen Spiel lernt Zaitochi auch die zwei Geishas O-Sei und O-Kinu kenne, die auf der Suche nach dem Mörder ihres Vaters sind. Die Ginzo-Gang steht in Verbindung mit diesem Mord.

Als Zatoichi beim Würfelspiel zu oft gewinnt, werden die Würfel ausgetauscht, was Zatoichi aber bemerkt und die Betrüger tötet. Damit zieht er sich den Zorn der Ginzo-Gang zu.

Nachdem Zatoichi fast die gesamt Ginzo-Gang getötet hat,  setzen diese den Ronin Hattori auf Zatoichi an. Der aber mit einem Hieb von Zatoichi getötet wird.

Die einzelnen Charaktere und ihre Geschichte werden in Rückblendung erzählt, so das sich nach und nach einiges erklärt.

Die Gewaltdarstellung ist zu Teil ziemlich heftig und auch computertechnisch, aber es passt zum Film. Zwischendurch gibt es auch immer wieder komische Momente.

Hier der deutsch Trailer zum Film:

Banana Joe – mit Bud Spencer 1981

Heute widme ich wieder einem Soloprojekt von Bud Spencer, „Banana Joe“ aud dem Jahr 1981.

Den Film drehte Bud Spencer zusammen mit dem Regisseur Steno, mit dem er schon die Plattfuß-Reihe inszeniert hatte. Es war die letzte Zusammenarbeit der Beiden.
Der Film hatte am 25.03.1982 seine Kino Premiere in Deutschland.

Bud Spencer spielt hier einen etwas naiven und lebensunkundigen Bananenhändler mit dem Herzen am rechten Fleck.

Inhalt:
Joe(Bud Spencer) lebt in einem kleinen brasilianischen Dschungeldorf und verdient sich seinen Unterhalt als Bananenhändler. Alles ist für Joe in bester Ordnung bis eines Tages der Gangsterboß Torcillo auf den Plan tritt. Der will auf dem Land von Banana Joe eine riesige Platange mit Fabrik errichten.

Als Joe, die Vermesser von Torcillo auf die übliche Art und Weise vertreibt, wollen die Gangster ihn austricksen.
Als Joe die nächste Bananenlieferung in die Stadt bringen will, wird sein Boot mit dem Hinweis auf die fehlende Lizenz einfach beschlagnahmt. So wollen die Gangster Joe vom Dorf fernhalten, um die Fabrik zu bauen.
Jetzt heißt es für Analphabeten Joe die Lizenz zu bekommen, um die zu erhalten braucht es aber eine Geburtsurkunde, die Joe auch nicht hat. Bei dem Versuch alle Papiere zu erhalten, treffen Joe und die Gangster mehrmals aufeinander. Hilfe erhält Joe von der Sängerin Dorianne und dem Kleinganoven Juan Villas.
Als alles beisammen ist und Joe ins Dorf zurückkehrt, erwartet ihn dort die komplette Schlägertruppe und wie immer gibt es die obligatorische Schlußprügelei mit ordentlich Mische für die Gangster.

Darsteller:
Bud Spencer (Banana Joe), Marina Langner (Dorianne), Gianfranco Barra (Torsillo), Gunther Philipp (Schneider), Mario Scarpetta (Juan Villas), Enzo Garinei (Moreno), Giorgio Bracardi (Martino)

Die besten Sprüche aus dem Film.

Hier der Titelsong „Banana Joe“ von Oliver Onions.

Freibeuter der Meere – Bud & Terence als Gegner

Heute will ich mich mal mit „Freibeuter der Meere“ etwas näher beschäftigen. In diesem Piratenfilm vom 1971 sind Bud Spencer und Terence Hill mal nicht beste Kumpels, sondern als Gegner zu sehen.

Terence Hill spielt hier den Piratenkapitän Blacky – nicht verwandt mit Joachim Fuchsberger – der eine riesige Goldlieferung der Spanier rauben will.

Da er dies aber nicht allein schafft, sucht er sich unter den Piraten Verbündete. Hier kommt dann auch Bud Spencer als Kapitän Skull ins Spiel.
Nachdem Blacky zufällig Donna Isabella die Gemahlin des spanischen Vizekönigs in die Hände fällt, ist es auch schon wieder vorbei mit dem Piraten-Bündniss. Blacky verkauft Isabella allein und macht sich mit dem Lösegeld aus dem Staub.
Nachdem die anderen Piratenkapitäne das Schiff von Blacky, die Fury geentert haben, wollen sie den Raub des Goldes allein durchziehen.
Aber Blacky wäre nicht der Held, wenn er nicht noch ein Ass im Ärmel hätte. Der Goldtransport der Spanier war nur eine Finte, das Gold ist längst auf einem anderen Schiff. Das wird nun von allen gejagt und im großen Finale gibt es dann noch eine große Seeschlacht.

Ohne Terence Hill & Bud Spencer würde dieser Film nirgends groß Erwähnung finden – kein tolles Kino. Die Schlachtszenen zum Beispiel sind teilweise aus anderen Filmen übernommen worden.

Hier der deutsche Trailer zum Film – man achte besonders auf die Kommentare des Sprechers aus dem Off. Nur geil…

Hier gibt es die besten Terence Hill Sprüche im Überblick.